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Wir hatten vor einiger Zeit an dieser Stelle von einer Entscheidung des Amtsgerichts Koblenz berichtet, wonach ein Mieter nicht zum Ersatz der Schäden verpflichtet ist, die durch seinen (mit Erlaubnis des Vermieters) in der Mietwohnung gehaltenen Hund verursacht worden sind (“Laufspuren”) (vgl. Amtsgericht Koblenz, Urteil vom 20.12.2013 – 162 C 939/13).

Nunmehr hat das mit diesem Fall in zweiter Instanz befasste Landgericht Koblenz die erstinstanzliche Entscheidung aufgehoben (Landgericht Koblenz, Urteil vom 06.05.2014 – 6 S 45/14). 

Das Landgericht hat seine Entscheidung wie folgt begründet: Auch wenn ein Vermieter einem Mieter die Erlaubnis erteilt, einen ganz konkreten Hund in der Mietwohnung zu halten, so begründet dies noch nicht die Annahme des Mieters, er wäre von jeglicher Haftung für Schäden frei, die durch den Hund verursacht werden. Der Mieter bleibe nämlich zumindest im Rahmen seiner Obhutspflicht für die gemietete Wohnung verpflichtet, diese in zumutbaren Umfang vor Schäden durch den von ihm gehaltenen Hund zu bewahren. Da der Mieter solche zumutbaren Maßnahmen unterlassen hat, hat er die gemietete Wohnung vertragswidrig genutzt und ist daher zum Schadensersatz verpflichtet.

Wir hatten bereits darauf hingewiesen, dass jedem Mieter, der mit Erlaubnis des Vermieters Tiere in der Mietwohnung hält, zu raten ist, durch geeignete Maßnahmen Kratzer auf Bodenbelägen oder Laufspuren zu vermeiden. Das Landgericht hält es insoweit auch für zumutbar, den Auslauf des Hundes auf einzelne Räume, etwa mit Fliesenboden, zu beschränken oder – wie von uns erwähnt – den Parkettboden mit einem darüber liegenden Teppich zu schützen. 

Im Ergebnis ist die Entscheidung des Landgerichts Koblenz sowohl für Vermieter als auch für Mieter interessengerecht. Hätte das Landgericht Koblenz die erstinstanzliche Entscheidung bestätigt, hätte dies wohl dazu geführt, dass zukünftig jeder Vermieter eine Hundehaltung des Mieters mit berechtigter Begründung abgelehnt hätte – Welcher Vermieter gestattet schon eine Hundehaltung, wenn er nachher möglicherweise in der Wohnung entstandene Schäden nicht ersetzt bekommt? Nunmehr ist die Rechtslage wieder “gerade gerückt”, und Mieter mit Hunden und Vermieter wissen um die drohenden Konsequenzen einer Hundehaltung!

 
 

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